TK oder private Krankenversicherung (PKV)?

Von Japveer Arora, IHK-geprüfter Versicherungsmakler (§ 34d GewO)

Veröffentlicht am 3. September 2026

Wenn Sie derzeit bei der Techniker Krankenkasse (TK) versichert sind und 2026 über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) von 77.400 Euro verdienen, haben Sie die Wahl: freiwillig in der TK bleiben oder in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Für eine junge Fachkraft, die fünf Jahre in Deutschland bleibt, kann die PKV deutlich günstiger sein. Für eine Familie mit nur einem Verdiener, die hier in Rente gehen möchte, ist die GKV über ein ganzes Leben gerechnet oft die günstigere Wahl. Ausschlaggebend sind Ihr Gesundheitszustand, Ihr Alter, Ihre Familiensituation, Ihre Einkommensentwicklung, Ihre Aufenthaltsdauer und Ihre Ruhestandsplanung.

Entscheidungsmatrix: Wie ordnen Sie Ihre Situation ein?

Ihre SituationWorauf es ankommt
Alleinstehend, mit Kindern oder KinderwunschGesamtkosten der Krankenversicherung für die künftige Familie in TK und PKV, geplante Kinderzahl, Erwerbstätigkeit des Partners
Alleinstehend, ohne Kinder und ohne KinderwunschKostenvergleich PKV und GKV, gewünschter Leistungsumfang: Wollen Sie mehr, als die GKV bietet?
Verheiratet, nicht erwerbstätiger Partner1, mit Kindern oder KinderwunschBeitragsfreie Familienversicherung in der GKV für Partner und Kinder
Verheiratet, erwerbstätiger Partner, mit Kindern oder KinderwunschBeitragsfreie Familienversicherung für die Kinder, Gesamtkosten des Haushalts in TK und PKV
Verheiratet, nicht erwerbstätiger Partner1, ohne Kinder und ohne KinderwunschBeitragsfreie Familienversicherung in der GKV für den Partner
Verheiratet, erwerbstätiger Partner, ohne Kinder und ohne KinderwunschBeitrag jedes Partners in TK und PKV

Kurz gesagt: Die TK ist meist dann die bessere Wahl, wenn die beitragsfreie Familienversicherung für Sie ins Gewicht fällt oder wenn Sie langfristig in Deutschland leben wollen. Die PKV kann sich vor allem für gesunde Gutverdiener lohnen, die keine Familie mitversichern müssen oder nur eine begrenzte Zeit in Deutschland bleiben. Gesundheitsgeschichte, Alter, künftige Familienplanung und die Kosten über ein ganzes Leben können das Bild allerdings verschieben.

Die Einzelheiten zu Ihrer Situation finden Sie weiter unten.

Was Sie vor einem Wechsel in die PKV bedenken sollten

Die Entscheidung ist eine persönliche und hängt von der jeweiligen Lebenslage ab. Einige Punkte sollte jedoch jeder prüfen, bevor er in die PKV wechselt.

Fünf Punkte, die Sie vor einem Wechsel in die PKV prüfen sollten

  1. Vorerkrankungen
  2. Eintrittsalter in die PKV
  3. Ruhestandsplanung und Aufenthaltsdauer in Deutschland
  4. Erwartete Einkommensentwicklung
  5. Leistungen und Serviceerwartungen

Vorerkrankungen

Wenn Sie an einer Vorerkrankung leiden, verlangen PKV-Anbieter je nach Diagnose in der Regel einen Risikozuschlag von 5 bis 30 % – oder sie lehnen Ihren Antrag ganz ab. Häufige Beispiele sind Asthma, ein hoher BMI, Hashimoto-Thyreoiditis, Arzneimittelallergien, Diabetes, Nierensteine, erhöhte Harnsäurewerte, Migräne, Schuppenflechte sowie frühere psychologische oder psychiatrische Behandlungen.

Trifft das auf Sie zu, vergleichen Sie die Kosten über ein ganzes Leben in der PKV mit denen bei der TK (oder einer anderen gesetzlichen Kasse) und prüfen Sie, ob Ihre finanzielle Lage die möglichen Mehrkosten durch den Risikozuschlag trägt. Bei Vorerkrankungen lohnt es sich, mit einem Makler zu arbeiten und eine anonyme Risikovoranfrage zu stellen. Dabei erfährt der Anbieter Ihren Namen nicht. Eine Ablehnung wird deshalb nicht Ihnen zugeordnet, und Ihre Chancen bei anderen PKV-Anbietern bleiben unberührt.

Eintrittsalter in die PKV

Ihr Alter beim Eintritt in die PKV macht einen erheblichen Unterschied. Alle PKV-Anbieter erheben vom 22. bis zum 61. Lebensjahr einen gesetzlich vorgeschriebenen Zuschlag von 10 % zum Aufbau von Altersrückstellungen. Diese Rückstellungen halten Ihren Beitrag später, ab dem 65. Lebensjahr, im Rahmen.

Warum ist das Eintrittsalter so wichtig? Je später Sie in die PKV eintreten, desto weniger Zeit bleibt für den Aufbau dieser Rückstellungen – und desto höher fällt Ihr Beitrag aus. Wenn Sie unsicher sind, was die PKV in Ihrem Alter kostet, können Sie den Rechner auf unserer Website nutzen.

Ruhestandsplanung und Aufenthaltsdauer in Deutschland

Ob Sie fünf Jahre in Deutschland bleiben oder hier in Rente gehen wollen, dreht die Rechnung zwischen TK und PKV um. Die PKV ist günstig, solange Sie jung sind, und wird mit zunehmendem Alter teurer. Wer über der JAEG verdient und nur für eine begrenzte Zeit in Deutschland ist, kann mit der PKV in vielen Fällen sparen. Planen Sie nicht, hier in Rente zu gehen, prüfen Sie mit dem Rechner auf unserer Website, ob sich das für Sie rechnet. Geben Sie bei der Lebenserwartung das Alter ein, in dem Sie Deutschland voraussichtlich verlassen.

Die folgenden Beispiele zeigen, wie die Aufenthaltsdauer die Kosten für Alex verändert. In allen Szenarien mit Ehepartner verdient der Partner 70.000 Euro und ist in der GKV pflichtversichert. Wo ein Kind vorkommt, ist es zwei Jahre alt.

Alex’ SituationAufenthaltGesamtkosten der Familie, Alex in der PKVGesamtkosten der Familie, Alex in der GKV
Alleinstehend, 25, verdient 90.000 €, keine Kinder5 Jahre32.700 €50.700 €
Verheiratet, 30, verdient 120.000 €, keine Kinder5 Jahre86.600 €100.900 €
Verheiratet, 30, verdient 120.000 €, keine Kinder10 Jahre171.500 €197.300 €
Verheiratet, 35, verdient 120.000 €, ein Kind5 Jahre90.700 €99.600 €
Verheiratet, 35, verdient 120.000 €, ein Kind10 Jahre179.700 €194.700 €
Verheiratet, 35, verdient 120.000 €, ein KindRuhestand in Deutschland1.006.400 €804.800 €

Quelle: Berechnet mit dem Surenest-Rechner

Die Erkenntnis ist nicht, dass die PKV oder die GKV grundsätzlich günstiger wäre. Der Zeithorizont entscheidet.

Erwartete Einkommensentwicklung

Ein Wechsel in die PKV bedeutet nicht, dass Sie dauerhaft dort bleiben können. Die JAEG ist von 54.900 Euro im Jahr 2015 auf 77.400 Euro im Jahr 2026 gestiegen – ein Plus von 3,2 % pro Jahr. Nach einem Wechsel muss Ihr Gehalt weiterhin über der JAEG liegen, damit Sie in der PKV bleiben können. Steigt die JAEG schneller als Ihr Gehalt und zieht daran vorbei, werden Sie entweder in der GKV versicherungspflichtig oder Sie beantragen eine Befreiung von der Versicherungspflicht nach § 8 SGB V. Wer sich befreien lässt und später feststellt, dass die GKV doch die attraktivere Wahl gewesen wäre, kommt nur sehr schwer zurück.

Auch wenn Ihr Gehalt über der JAEG bleibt, sollten Sie vergleichen, was Sie in der PKV und was Sie bei der TK (oder einer anderen gesetzlichen Kasse) zahlen würden. Fallen die PKV-Beiträge voraussichtlich höher aus, prüfen Sie, ob Ihr erwartetes Einkommen und Ihre Rücklagen diese Mehrkosten dauerhaft tragen.

Leistungen und Serviceerwartungen

Rund 95 % der Leistungen der gesetzlichen Kassen sind gesetzlich vorgeschrieben. Die PKV-Tarife unterscheiden sich dagegen erheblich – von einfachen Tarifen mit minimalem Leistungsumfang bis zu Premiumtarifen, die deutlich mehr abdecken als die GKV. Dazu gehören etwa das Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, die Chefarztbehandlung oder ein umfassender Zahnersatz.

Neben diesen Leistungen profitieren Privatversicherte auch davon, dass ihnen Praxen offenstehen, die ausschließlich Privatpatienten und Selbstzahler behandeln. Der Grund: Ärzte verdienen an Privatpatienten mehr als an gesetzlich Versicherten, weil in PKV und GKV unterschiedliche Gebührenordnungen gelten. Aus demselben Grund bekommen Privatversicherte häufig schneller einen Termin.

Wenn Sie mehr Service oder einen umfassenderen Versicherungsschutz möchten, als die GKV bietet, kann die PKV die richtige Wahl sein. Prüfen Sie vor dem Wechsel aber auch, ob eine Zusatzversicherung oder ein Wahltarif der GKV besser zu Ihnen passt. Zusatzversicherungen gibt es unter anderem für Zahnersatz, den Krankenhausaufenthalt, das Krankentagegeld und erweiterte Behandlungsmöglichkeiten. Mit dem Wahltarif Kostenerstattung werden Sie ähnlich wie ein Privatpatient behandelt und abgerechnet: Die Kasse erstattet gegen einen Zusatzbeitrag höhere Beträge, als es im Sachleistungsprinzip möglich wäre.

Überlegungen für einzelne Lebenssituationen

Die fünf Punkte oben gelten für alle, die über einen Wechsel in die PKV nachdenken. Die folgenden Abschnitte ergänzen sie um das, was für Ihre konkrete Situation zusätzlich zählt.

Alleinstehend, mit Kindern oder Kinderwunsch: TK oder PKV?

Sind beide Elternteile in der GKV versichert – oder ist es der besserverdienende Elternteil –, sind die Kinder beitragsfrei in der Familienversicherung mitversichert. Nach einer Scheidung genügt es, wenn ein Elternteil gesetzlich versichert ist, unabhängig davon, wer mehr verdient. Falls Sie heiraten möchten: Ein nicht erwerbstätiger Partner ist in der GKV ebenfalls beitragsfrei mitversichert, in der PKV nicht.

In der PKV braucht jedes Familienmitglied einen eigenen Vertrag. Entscheiden Sie sich für die PKV, kann Ihr Arbeitgeber einen Teil des Beitrags für Ihre Kinder bezuschussen.

In dieser Situation kann die PKV gut funktionieren, wenn Ihr Einkommen hoch bleibt und Ihr künftiger Partner ebenfalls gut verdient. Sie kann sich auch lohnen, wenn Sie nicht vorhaben, in Deutschland in Rente zu gehen. Finanziell besser fahren Sie dagegen meist mit der GKV, wenn Sie hier alt werden möchten und sich zwei oder mehr Kinder wünschen. Rechnen Sie Ihre geplante Familiensituation vor der Entscheidung mit dem Rechner auf unserer Website durch.

Alleinstehend, ohne Kinder und ohne Kinderwunsch: Lohnt sich die PKV?

Wer 23 Jahre oder älter ist und keine Kinder hat, zahlt in der GKV einen Beitragszuschlag von 0,6 % zur Pflegeversicherung. In der PKV gibt es diesen Zuschlag nicht. Falls Sie heiraten möchten: Ein nicht erwerbstätiger Partner ist in der GKV beitragsfrei mitversichert, in der PKV nicht. Da Sie keine Kinder planen, spielen die Vorteile der Familienversicherung für Ihre Entscheidung ohnehin keine Rolle.

In Ihrer Situation kann die PKV interessant sein, wenn Sie einen besseren Versicherungsschutz möchten. Ob Sie damit auch Geld sparen, hängt von Ihrem Gehalt ab und davon, was Sie in der GKV zahlen würden. Die Zahlen für Ihre Situation können Sie mit dem Rechner auf unserer Website prüfen.

Verheiratet, nicht erwerbstätiger Partner, mit Kindern oder Kinderwunsch: TK oder PKV?

Sind Sie gesetzlich versichert, sind Ihr nicht erwerbstätiger Partner1 und Ihre Kinder beitragsfrei in der Familienversicherung mitversichert. In der PKV braucht jedes Familienmitglied einen eigenen Vertrag. Bei einer Familie mit zwei Kindern steht damit ein einziger GKV-Beitrag vier PKV-Verträgen gegenüber.

In den meisten Fällen ist es günstiger, bei der TK zu bleiben.

Verheiratet, erwerbstätiger Partner, mit Kindern oder Kinderwunsch: TK oder PKV?

Kinder sind in der GKV beitragsfrei mitversichert, wenn:

  • die Eltern verheiratet sind und der besserverdienende Elternteil gesetzlich versichert ist
  • die Eltern geschieden sind und ein Elternteil gesetzlich versichert ist

Ist der besserverdienende Elternteil privat versichert, müssen auch die Kinder privat versichert werden. Eine beitragsfreie Familienversicherung gibt es in der PKV nicht. Entscheiden Sie sich für die PKV, kann Ihr Arbeitgeber einen Teil des Beitrags für Ihre Kinder bezuschussen.

Bei der TK (oder einer anderen gesetzlichen Kasse) sind Sie vermutlich besser aufgehoben, wenn ein Partner gut verdient, der andere ein durchschnittliches Einkommen hat und Sie mindestens drei Kinder planen. Ein Wechsel in die PKV kann sich dagegen lohnen, wenn beide Partner gut verdienen und nicht mehr als zwei Kinder geplant sind. Die Entscheidung hängt von mehreren Faktoren ab: Kinderzahl, Einkommen, Rücklagen und gewünschter Leistungsumfang. Rechnen Sie Ihre geplante Familiensituation mit dem Rechner auf unserer Website durch.

Verheiratet, nicht erwerbstätiger Partner, ohne Kinder und ohne Kinderwunsch: Lohnt sich die PKV?

Ein nicht erwerbstätiger Partner1 ist in der GKV beitragsfrei mitversichert. In der PKV gibt es diese Möglichkeit nicht. Die Wahl lautet also: „Ein Partner zahlt den GKV-Beitrag, der andere ist beitragsfrei mitversichert“ oder „beide Partner zahlen jeweils ihren eigenen PKV-Vertrag“. Über ein ganzes Leben gerechnet ist die erste Variante in den meisten Fällen günstiger.

Verheiratet, erwerbstätiger Partner, ohne Kinder und ohne Kinderwunsch: TK oder PKV?

Wenn Sie keine Kinder planen, fallen die Vorteile der Familienversicherung für Ihre Entscheidung kaum ins Gewicht. Dann kommt es auf zwei Punkte an:

  • die Kosten in GKV und PKV
  • den gewünschten Leistungsumfang: Vergleichen Sie die vier Möglichkeiten – GKV, PKV, GKV mit Zusatzversicherung und GKV-Wahltarif

In dieser Situation können beide Wege funktionieren: bei der TK bleiben oder in die PKV wechseln. Rechnen Sie die Kosten über ein ganzes Leben durch, um zu sehen, welches System für Sie günstiger ist. Ist die PKV teurer, müssen Sie entscheiden, ob Ihnen der zusätzliche Leistungsumfang die Mehrkosten wert ist.

Mit den Hinweisen aus diesem Artikel sind Sie gut vorbereitet, die richtigen Fragen zu stellen, bevor Sie in die PKV wechseln – und eine Entscheidung zu treffen, die zu Ihnen passt.

Häufig gestellte Fragen

Ich verdiene mehr als die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG). Muss ich in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln?

Nein. Auch wenn Sie über der JAEG verdienen, können Sie freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben.

Steigen die PKV-Beiträge im Alter immer weiter?

Nein. PKV-Beiträge dürfen nur erhöht werden, wenn bestimmte gesetzliche Schwellenwerte überschritten sind. In der Regel steigen die Beiträge bis zum 61. Lebensjahr. Mit 62 entfällt der gesetzliche Zuschlag von 10 %, der Beitrag sinkt dadurch um 9,1 %. Ab 65 greifen die Altersrückstellungen und halten die weiteren Erhöhungen im Rahmen. Wir haben die Beitragsentwicklung über 20 Jahre ausgewertet und unsere Ergebnisse hier veröffentlicht.

Ist die GKV grundsätzlich die günstigere Wahl?

Nicht unbedingt. Für einen gut verdienenden 30-Jährigen, der nur fünf Jahre in Deutschland bleibt, ist die PKV mit hoher Wahrscheinlichkeit günstiger. Für eine fünfköpfige Familie mit nur einem Verdiener ist es dagegen meist die GKV. Was für Sie günstiger ist, hängt von Ihrer Situation ab.

Gibt es Situationen, in denen von einem Wechsel in die PKV abzuraten ist?

Ja! Es gibt viele Situationen, in denen wir von einem Wechsel abraten. Wir haben dazu einen eigenen Artikel geschrieben.

Was passiert, wenn mein Gehalt unter die JAEG fällt?

Dann werden Sie entweder in der GKV versicherungspflichtig oder Sie beantragen eine Befreiung von der Versicherungspflicht nach § 8 SGB V. Wer sich befreien lässt und später feststellt, dass die GKV doch die attraktivere Wahl gewesen wäre, kommt nur sehr schwer zurück.

Kann ich später von der PKV zurück zur TK wechseln?

Ja, aber es ist nicht einfach. Ihr Gehalt muss unter die JAEG fallen oder Sie müssen Arbeitslosengeld I (ALG I) beziehen, um wieder in der GKV versicherungspflichtig zu werden und zur TK zurückkehren zu können.

Nach dem 55. Lebensjahr ist eine Rückkehr nur in sehr seltenen Ausnahmefällen möglich – etwa über die Familienversicherung bei einem gesetzlich versicherten Ehepartner (dafür muss Ihr Einkommen unter die Minijob-Grenze fallen) oder wenn Sie in den vergangenen fünf Jahren mindestens 2,5 Jahre gesetzlich versichert waren (§ 6 Abs. 3a SGB V).

Lohnt sich die PKV, wenn ich Deutschland in drei bis fünf Jahren wieder verlasse?

Das hängt von Ihrer Situation ab. Wenn Sie alleinstehend sind und gut verdienen, kann die PKV günstiger sein als die GKV und dabei einen besseren Leistungsumfang bieten. Sind Sie Alleinverdiener in einer fünfköpfigen Familie, prüfen Sie die Kosten mit dem Rechner auf unserer Website und entscheiden Sie dann, ob sich der Wechsel für Sie lohnt.

Warum sollte ich mit Surenest arbeiten?

In Deutschland verdienen Makler an einer privaten Krankenversicherung bis zu 40-mal so viel Provision wie an einer gesetzlichen. Auch wir verdienen an der PKV mehr – so bezahlt dieser Markt nun einmal. Der Unterschied ist, dass wir es Ihnen sagen und die Werkzeuge bauen, mit denen Sie uns überprüfen können.

Unser Rechner zeigt, was privater Schutz über ein ganzes Leben tatsächlich kostet. Wir haben 20 Jahre Beitragsdaten ausgewertet, um die Beitragsentwicklung im Alter zu verstehen, und benennen die Profile, für die die PKV die falsche Wahl wäre. Die vollständige Methodik dahinter ist veröffentlicht, samt Quellen, damit Sie sie selbst beurteilen können.

Wenn die gesetzliche Versicherung für Sie die richtige ist, sagen wir Ihnen das – und vermitteln Ihnen genau die. Uns ist es lieber, wir geben Ihnen den Rat, den wir auch unserer eigenen Familie geben würden, als einmal mehr zu verdienen und dann dreißig Jahre lang falschgelegen zu haben.

Footnotes

  1. Als nicht erwerbstätiger Partner gilt ein Ehepartner oder eingetragener Lebenspartner, dessen Einkommen in der Regel 565 Euro im Monat nicht übersteigt. Bei einem Minijob liegt die Grenze bei 603 Euro im Monat. Angerechnet werden alle Einkunftsarten, auch Kapital- und Mieteinnahmen. 2 3 4

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