Haben Sie eine Vorerkrankung?
Von Jay Arora, IHK-geprüfter Versicherungsmakler (§ 34d GewO)
Veröffentlicht am 28. Januar 2026 · Zuletzt aktualisiert am 28. August 2026
Wenn Sie eine Vorerkrankung haben, verlangen private Krankenversicherer in der Regel einen Risikozuschlag – oder lehnen Ihren Antrag ganz ab. Typische Beispiele sind Asthma, ein hoher BMI, Hashimoto-Thyreoiditis, Medikamentenallergien, Diabetes, Nierensteine, ein erhöhter Harnsäurespiegel, Migräne, Psoriasis sowie zurückliegende psychologische oder psychiatrische Behandlungen. Vor der Aufnahme verlangen die meisten Versicherer eine Gesundheitsprüfung; der Risikozuschlag liegt je nach Erkrankung zwischen 5 und 30 %. In der GKV gibt es solche Einschränkungen nicht.
Wenn Sie eine Vorerkrankung haben und sich dennoch für die PKV interessieren, sollten Sie mit einem zugelassenen Versicherungsvermittler arbeiten. Er kann klären, ob eine Aufnahme überhaupt möglich ist, und für Sie eine anonyme Risikovoranfrage stellen. Das ist wichtig, denn eine Ablehnung kann es erschweren, bei einem anderen Versicherer noch Schutz zu bekommen. Mit einer anonymen Anfrage bleiben Ihnen alle Optionen offen.
Unsicher, ob die PKV für Ihre Situation infrage kommt? Unsere Selbsteinschätzung dauert etwa fünf Minuten.
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