Haben Sie eine bestehende Erkrankung?
Wenn Sie eine Vorerkrankung haben, ist es wahrscheinlich, dass PKV-Anbieter Ihnen einen Zuschlag berechnen, der von der jeweiligen Vorerkrankung abhängt, oder sogar den Versicherungsschutz ganz ablehnen. Beispiele für Vorerkrankungen sind Asthma, hoher BMI, Hashimoto-Thyreoiditis, Medikamentenallergien, Diabetes, Nierensteine, erhöhter Harnsäurespiegel, Migräne, Psoriasis, psychologische oder psychiatrische Behandlungen. Viele PKV-Anbieter verlangen, dass Sie sich einer Gesundheitsprüfung unterziehen, bevor sie Sie als Mitglied aufnehmen. Der Aufschlag kann je nach Erkrankung zwischen 5 und 30 % liegen. GKV-Anbieter sehen keine ähnlichen Einschränkungen vor.
Wenn Sie bereits gesundheitliche Probleme haben und an einer PKV-Versicherung interessiert sind, empfehlen wir Ihnen, sich an einen zugelassenen Versicherungsvermittler zu wenden. Dieser kann Ihnen klären, ob Sie dennoch in der PKV versichert werden können. Er kann auch anonym Angebote von PKV-Anbietern für Sie einholen. So stellen Sie sicher, dass Sie, falls ein PKV-Anbieter Sie als Mitglied ablehnt, dennoch die Möglichkeit haben, sich für einen anderen PKV-Anbieter zu entscheiden.